Strom sparen

Die rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stuttgart Netze sorgen durch Ihre Arbeit dafür, dass sich die Stuttgarter stets auf die zuverlässige Versorgung mit Elektrizität verlassen können. Der bewusste Umgang mit Energie ist auch uns ein großes Anliegen. Unsere Energiespartipps helfen Ihnen dabei.
 

Themen im Überblick

Vergleich mit dem Stromspiegel

Es gibt viele Gründe, Strom zu sparen: Sie entlasten Ihr Konto, schützen das Klima und müssen dabei nicht auf Komfort verzichten. Ganz zu Beginn sollten Sie sich jedoch die Frage beantworten: Wie hoch ist eigentlich mein Stromverbrauch und wie hoch ist er im Vergleich zu anderen Haushalten? Ein Vergleich mit dem Stromspiegel in Deutschland hilft Ihnen dabei.

So funktioniert's

Nehmen Sie die aktuelle Stromrechnung Ihres Lieferanten zur Hand. Dort finden Sie Ihren jährlichen Stromverbrauch in Kilowattstunden (kWh).

Suchen Sie in der Vergleichstabelle die für Sie passende Zeile je nach Gebäudeart und Personenzahl.

Vergleichen Sie den Wert auf Ihrer Stromrechnung mit dem im Stromspiegel.

Der Stromspiegel zeigt, wie viel Kilowattstunden die Haushalte in Deutschland durchschnittlich verbrauchen. Grafik: co2online gGmbH

Der Stromspiegel zeigt, wie viel Kilowattstunden die Haushalte in Deutschland durchschnittlich verbrauchen. Grafik: co2online gGmbH

Wissenswertes zum Stromsparen

Wieviel Strom für was?

Im Schnitt verbraucht ein Drei-Personen-Haushalt jährlich 3.000 Kilowattstunden Strom. Kühl- und Gefriergeräte sowie Waschmaschine und Trockner machen zusammen 30 Prozent aus. Über 25 Prozent gehen für TV, Radio, PC und Smartphone drauf. Die übrige Energie wird für Kochen, Licht, Spülen und Sonstiges benötigt.

Energieeffizienzklasse

Die Energieeffizienzklasse ist eine europaweit vorgeschriebene Verbraucherinformation. Sie teilt Geräte nach ihrem Energieverbrauch ein, um sie vergleichbar zu machen. Am sparsamsten ist „A+++“. Diese Geräte sind zwar teurer in der Anschaffung, sparen aber langfristig viel Energie.

Energiespartipps

Die folgenden alltagstauglichen Tipps unterstützen Sie beim Energiesparen. Viel Spaß beim Durchschauen!

Ersetzen Sie Glühbirnen durch LEDs überall dort, wo Licht durchgängig mehr als eine Stunde am Tag brennt. Sie sparen dadurch bis zu 80 Prozent Energie.

Benutzen Sie bei kleinen Kochtätigkeiten nicht den Herd oder Backofen, sondern Wasserkocher und Toaster. Wer Brötchen auf dem Toaster statt im Ofen aufbäckt, spart ca. 70 Prozent Energie. Wasser zunächst im Wasserkocher zum Kochen zu bringen, spart circa. 40 Prozent Strom. Und bei kleinen Gerichten mit kurzer Garzeit ist die Mikrowelle deutlich sparsamer als der Elektroherd.

Nutzen Sie Ihre Geschirrspülmaschine und spülen Sie nicht von Hand ab. Das spart bei 140 Geschirrteilen 50 Prozent Strom und 30 Liter Wasser!

Achten Sie auf die richtige Raumtemperatur in den unterschiedlichen Räumen. Ein Grad Absenkung spart ca. 6 Prozent Energie. Senken Sie die Raumtemperatur, wenn Sie länger nicht in Ihrer Wohnung sind. Und schließen Sie nachts Rollläden/Fensterläden. Optimal ist es, mehrmals am Tag für ca. 10 Minuten, quer- oder stoßzulüften.

Alte Heizungspumpen sind wahre Energiefresser. Durch ein modernes Modell fürs Eigenheim geben Sie im Jahr statt 170 bis 230 Euro nur noch 3 bis 10 Euro für Strom aus.

Topfdeckel sparen bis zu 50 Prozent Energie beim Kochen. Nutzen Sie beim Backen die Umluftfunktion und heizen Sie nicht vor.

Ein neuer Kühlschrank der Energieeffizienzklasse „A+++“ spart gegenüber einem „A+*“-Gerät ca. 25 Prozent und gegenüber einem „A+“-Gerät ca. 50 Prozent Strom ein. Achten Sie auf die richtige Temperatur im Kühlschrank (6-8 Grad) und in der Tiefkühltruhe (minus 18 Grad). Die Geräte sollten keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein und möglichst weit von Herd, Geschirrspüler und Heizung entfernt stehen. Stellen Sie keine lauwarmen Gerichte in den Kühlschrank – das Gerät verbraucht dadurch etwa 20 Prozent mehr Strom.

Nutzen Sie die Energiesparfunktion Ihres Computers und Laptops. Wenn Sie Fernseher, HiFi-Anlagen etc. mit einer schaltbaren Steckerleiste ganz ausschalten, können Sie bis zu 50 Prozent Energie im Vergleich zum Stand-by-Modus einsparen. Zudem sollten Sie Ihren alten Röhrenmonitor durch einen neuen LCD-Monitor ersetzen.

Durch eine niedrigere Temperatur beim Waschen lässt sich besonders viel Strom einsparen – normal bis leicht verschmutzte Wäsche wird trotzdem sauber. Eine Absenkung von 95 auf 60 Grad spart 40 Prozent Energie, von 90 auf 30 Grad sogar bis zu 80 Prozent. Wichtig ist auch, die Trommel ganz zu befüllen. Vorwasch- und Schongänge sind für saubere Kleidung nicht nötig. Im Winter sollten Sie den Trockner ganz befüllen – im Sommer können Sie ihn durchs Trocknen auf der Leine ersetzen.

Sparduschköpfe reduzieren die Menge an Wasser und die zur Erwärmung des Wassers benötigte Energie um bis zu 50 Prozent. Dasselbe gilt auch für die Strahlregler Ihrer Wasserhähne.