Elektromobilität in Stuttgart nutzen

Elektromobilität ist in Stuttgart auf dem Vormarsch – als urbaner Stromnetzbetreiber in der Hauptstadt des Automobils ist sie für uns ein bedeutendes Zukunftsthema, das wir aktiv angehen.

Wir bieten Ihnen hier wertvolle Informationen zum Laden an Ihrem bestehenden Hausanschluss, zur Anmeldung von Ladevorrichtungen und zu unserem Engagement in diesem Bereich.

Themen im Überblick

Vier Schritte zum Anschluss von Ladeeinrichtungen

Wenn Sie Eigentümer eines Hauses sind, können Sie vergleichsweise problemlos eine Wallbox bei sich installieren lassen. Sind Sie Mieter einer Wohnung, ist Ihr Vermieter bzw. der Eigentümer Ihrer Wohnung zuständig. Bei Liegenschaften mit mehreren Eigentümern braucht es zur Installation von Ladeeinrichtungen gesetzlichen Vorgaben zufolge einen einstimmigen Beschluss der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG). Haben Sie sich eine Wohnung in einem neuen Mehrfamilienhaus gekauft, treten Sie bitte möglichst frühzeitig mit Ihrem Bauträger in Kontakt, damit er die verschiedenen Bedarfe nach Elektromobilität bestmöglich bündeln und über seinen Elektroplaner mit uns in Kontakt treten kann.

Ein wichtiger Faktor ist auch die vorhandene Elektroinstallation Ihrer Immobilie, die so genannte „Hausinstallation“. Diese wird stets für die Verbraucher zum Zeitpunkt des Baus ausgelegt. Daher sind vorhandene Installationen möglicherweise für häufiges Laden mit hohen Leistungen über längere Zeiträume nicht geeignet. Wir empfehlen Ihnen, Ihre Hausinstallation von einem eingetragenen Elektroinstallateur  überprüfen und gegebenenfalls ertüchtigen zu lassen.

Die korrekte Dimensionierung der Anschlussleistung ist entscheidend für das sichere und zuverlässige Laden von Elektrofahrzeugen. Vor einer Anfrage bei der Stuttgart Netze sollten Sie daher zunächst Kontakt mit Ihrem Elektroinstallateur aufnehmen und folgende Fragen klären:

  • Bestehende Leistung Ihres Hausanschlusses
  • Art und Anzahl der Fahrzeuge, die am Standort geladen werden sollen bzw. zu erwarten sind
  • Ladeleistung der anzuschließenden Fahrzeuge
  • Erwartete durchschnittliche Parkdauer
  • Ladeverhalten der Fahrzeugbesitzer

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Stuttgart Netze keine Vorgabe von Richtwerten für die Zahl der Ladepunkte und der zu installierenden Leistung machen kann, da diese Einflussfaktoren extrem variabel sind.

Bei Gebäuden mit mehreren Nutzern empfiehlt sich die gemeinsame Nutzung der Ladeinfrastruktur, da sich so Kosten für eine weitere Wallbox und eine möglicherweise notwendige Erhöhung der Hausanschlusskapazität vermeiden lassen. Um kostenintensive Lastspitzen zu vermeiden oder zu reduzieren, rät die Stuttgart Netze außerdem zu einem Lastmanagement. Zur Klärung des genauen Leistungsbedarfs nehmen Sie bitte Kontakt mit einem Elektroinstallateur  oder -planer auf. Er kann Sie umfassend beraten, kennt Ihre vorhandene Hausinstallation und kann dann die konkrete Anschlussanfrage bei uns stellen.

Aufgrund der steigenden Bedeutung der E-Mobilität und der wachsenden Anzahl an Ladeeinrichtungen nimmt auch deren Einfluss auf unser Stromnetz stetig zu. Wenn Sie die Punkte 1 und 2 geklärt haben, tritt deshalb in einem nächsten Schritt Ihr beauftragter Elektroinstallateur mit unserem Anschlussservice in Kontakt und reicht dort das „Anmeldeformular Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge“ ein.

  • Ladeeinrichtungen mit einer Anschlussleistung von mehr als 4,6 kW sind meldepflichtig und müssen der Stuttgart Netze zur Information mitgeteilt werden.
  • Verfügt Ihre geplante Ladeeinrichtung über eine Leistung von mehr als 12 kW gilt eine Anmelde- und Genehmigungspflicht. Dabei muss der Netzbetreiber der Installation explizit zustimmen.

In beiden Fällen muss Ihr Elektroinstallateur  die einschlägigen Normen, die anerkannten Regeln der Technik sowie die Technischen Anschlussbedingungen der Stuttgart Netze beachten.

Wenn Ihre Ladeeinrichtung eine Leistung von 12 kW nicht übersteigt, können Sie diese nach der Mitteilung an uns durch Ihren Elektroinstallateur einbauen lassen. Bei leistungsstärkeren Wallboxen oder Ladesäulen bitten wir Sie um zwei Wochen Geduld. Innerhalb dieser Zeit erhalten Sie und/oder Ihr Elektroinstallateur von uns eine Rückmeldung, ob die Installation der von Ihnen geplanten Ladeeinrichtung ohne Erhöhung der Hausanschlusskapazität durchgeführt werden kann. Im Falle eines positiven Bescheids schicken wir Ihnen eine Anschlusszusage mit einer Gültigkeit von vier Monaten. Innerhalb dieses Zeitraums muss Ihr Elektroinstallateur  die Ladeeinrichtung installieren und in Betrieb nehmen.

Das Potential des Hausanschlusses kann allerdings schon bei einer kleinen Anzahl gleichzeitig ladender Elektrofahrzeuge erschöpft sein. Es ist deshalb durchaus möglich, dass der Hausanschluss verstärkt werden muss. Andernfalls sind Schäden an der Hausinstallation nicht auszuschließen.

Ist eine dieser Maßnahmen notwendig, erhalten Sie von uns ein Angebot auf Basis unserer „Ergänzenden Bedingungen zur Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) sowie Kostenerstattungsregelungen“. Mit der Auftragserteilung, die dem Angebot beiliegt, können Sie uns dann beauftragen, diese Arbeiten durchzuführen. Erst im Anschluss kann Ihr Installateur  Ihre Ladeeinrichtung installieren und in Betrieb nehmen.

Ihr Ansprechpartner

Die Kollegen unseres Anschlussservices helfen Ihnen bei Fragen gerne weiter.

Bitte wählen Sie Ihren Stadtteil aus.
Ansprechpartner Hausanschluss Bezirk Neckar
Stöckachstraße 48
70190 Stuttgart
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Fax:
0721 9142-1037
Ansprechpartner Hausanschluss Bezirk Filder
Stöckachstraße 48
70190 Stuttgart
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0721 9142-1036
Ansprechpartner Hausanschluss Bezirk Nord
Stöckachstraße 48
70190 Stuttgart
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0721 9142 1038
Ansprechpartner Hausanschluss Bezirk Mitte
Stöckachstraße 48
70190 Stuttgart
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0721 9142 1035

Elektroinstallateur finden

Hier finden Sie eine Übersicht aller bei der Stuttgart Netze zugelassenen Elektroinstallateure mit Firmensitz in Stuttgart.

Wissenswertes zum Laden von Elektroautos

Hier erfahren Sie alles, was Sie über das Laden von Elektroautos und den Anschluss ans Stromnetz beachten müssen.

Laden im Eigenheim

Wenn Sie ein eigenes Haus (Ein-Familien-Haus, Doppelhaushälfte oder Reihenhaus) besitzen und Ihr Elektroauto zu Hause laden wollen, empfehlen wir Ihnen, sich von Ihrem beauftragten Elektroinstallateur eine „Wallbox“ (Dt.: Wandbox) installieren zu lassen. Entscheidend sind dabei drei Dinge:

  • Die Ladeleistung der Wallbox muss mit Ihrem Fahrzeug kompatibel sein.
  • Ihre Hausinstallation muss für häufiges Laden mit höherer Leistung über längere Zeiträume geeignet sein.
  • Ihr Hausanschluss muss über die entsprechende Kapazität verfügen, um den zukünftigen Mehrbedarf an Energie durch die Ladeeinrichtung zu bewältigen.

Um die hohe Versorgungssicherheit in Stuttgart zu gewährleisten muss die Stuttgart Netze unter Umständen Ihren Anschluss verstärken. Es ist für uns deshalb wichtig zu erfahren, wo in der Stadt Ladeeinrichtungen ans Stromnetz angeschlossen werden sollen. Wie der Prozess abläuft bis Sie Ihre eigene Ladeeinrichtung nutzen können, lesen Sie weiter unten im Bereich „Vier Schritte zum Anschluss von Ladeeinrichtungen“.

Laden in größeren Immobilien

Mehr zu beachten gibt es bei der Ausstattung größerer Liegenschaften – beispielsweise Tiefgaragen von Mehrfamilienhäusern – mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Alle Eigentümer müssen der Errichtung einstimmig zustimmen. Um eine Überlastung der Elektroinstallation und eine teure Überdimensionierung des Netzanschlusses zu vermeiden, empfiehlt die Stuttgart Netze ein so genanntes Lastmanagement. Hierdurch lassen sich verschiedene Parameter der Ladevorgänge, wie z.B. die Maximalleistung oder die Priorisierung von Ladevorgängen, festlegen. Bitte sprechen Sie bei geplanter Ladeinfrastruktur in größeren Liegenschaften zunächst mit Ihrem beauftragten Elektroinstallateur  oder Elektroplaner. Er kann Ihnen weiterhelfen und tritt in Fragen des Netzanschlusses dann mit uns als Stromnetzbetreiber in Kontakt.

Ihr Ansprechpartner

Die Kollegen unseres Anschlussservices helfen Ihnen gerne weiter.

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Elektroinstallateur finden

Hier finden Sie eine Übersicht aller bei der Stuttgart Netze zugelassenen Elektroinstallateure mit Firmensitz in Stuttgart.

Öffentlich laden

Eine gute Alternative zur eigenen Ladeeinrichtung ist das öffentliche Laden: Die Landeshauptstadt Stuttgart verfügt im Bundesvergleich unter den Großstädten über das dichteste Netz an öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur: 200 Ladestationen mit 362 Ladepunkten für Elektrofahrzeuge stehen zur Verfügung. Hinzu kommen 45 Stationen mit 89 Ladepunkten für E-Bikes. Die über alle Stadtbezirke verteilten Standorte wurden gemeinsam mit der Stadtverwaltung und den Bezirksbeiräten ausgewählt. Die Vorgängerunternehmen der Stuttgart Netze waren Generalplaner und für die Standortentwicklung in Stuttgart verantwortlich. Die Ladesäulen selbst wurden von der EnBW entwickelt und geliefert.

Die Ladeinfrastruktur steht allen Bürgern zur Verfügung. Auf der Homepage der EnBW  können Sie sich die nächst gelegene Ladestation anzeigen lassen.

Alternativ können Sie sich die App „Ladestation“ der EnBW im Apple App Store oder bei Google Play für Ihr Smartphone herunterladen.

Akku und Reichweite

Als Bürger haben Sie schon heute eine große Auswahl an elektronisch betriebenen Zwei- und Vierrädern. Entscheidend für die Reichweite eines E-Bikes, -Rollers oder -Autos ist der Akku: Ein gängiger E-Bike-Akku leistet beispielsweise 500 Wattstunden (Wh), also eine halbe Kilowattstunde. Damit kommen die meisten E-Bikes bei maximaler Motor-Unterstützung circa 70 km weit. Ein Elektroroller bringt es mit 1,5 kWh auf 65 Kilometer.

Größer und reichweitenstärker sind Akkus von Elektroautos: Wagen der Klein- oder Mittelklasse wie zum Beispiel der aktuelle e-Golf, den auch die Stuttgart Netze für Fahrten im Stadtgebiet nutzt, verfügen über einen Akku mit 24,2 kWh Kapazität. Seine Reichweite beträgt etwa 150 Kilometer. Im Tesla Model S hingegen ist eine Batterie mit einer Kapazität von 60 bis 100 kWh verbaut. Das entspricht Reichweiten von circa 250 bis 500 km.

  E-Bike E-Roller VW E-Golf Tesla
Akkukapazität 0,5 kWh 1,5 kWh 20 - 30 kWh 60 - 100 kWh
Reichweite 70 km 65 130 - 300 km 250 - 500 km

 

Ladearten

Während E-Bikes und Elektroroller aufgrund ihrer vergleichsweise kleinen Akkus problemlos in drei bis acht Stunden an handelsüblichen Steckdosen aufgeladen werden können, wird es bei Elektroautos komplexer. Die Anforderungen variieren von Fahrzeug zu Fahrzeug. Hier unterstützt Sie Ihr beauftragter Elektroinstallateur  als kompetenter Experte gerne. Er kann bestens beurteilen, ob eine Aufladung an der Steckdose auch im Langzeitbetrieb unbedenklich ist – schließlich sind die Endstromkreise möglicherweise nicht für einen derartigen Dauerstrom geeignet.

Generell gilt: Langsameres Laden mit niedriger Leistung schont den Akku, ist der typische Anwendungsfall für zu Hause und ist daher zu empfehlen. Falls Sie dadurch eine notwendige Erhöhung Ihrer Hausanschlusskapazität vermeiden können, sparen Sie außerdem Kosten.

  Normalladen (AC) Schnellladen (AC) Schnellladen (DC)
Ladeleistung < 22 kW > 22 kW > 22 kW
Ladeschnittstelle Typ 2 Typ 2 Combo 2
Ladedauer für 20 kWh (100 km) 6 h (3,7 kW) bzw. 2 h (11 kW) 1 h (22 kW) 9 min (150 kW)
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Fragen und Antworten

Was ist Aufgabe der Stuttgart Netze in Bezug auf Elektromobilität?

Als urbaner Stromnetzbetreiber in der Hauptstadt des Automobils ist Elektromobilität für uns ein bedeutendes Zukunftsthema, das wir aktiv angehen. Schließlich macht unser Stromnetz das Laden von E-Fahrzeugen überhaupt erst möglich. Bei all dem spielt jedoch die Aufrechterhaltung der hohen Versorgungssicherheit für Privatkunden, Gewerbe und Industrie eine große Rolle.

Technisch gesehen stellt eine Ladeeinrichtung für Elektromobilität für uns – ähnlich wie der Einbau einer Speicherheizung, eines Aufzugs oder eines Durchlauferhitzers – eine Veränderung der so genannten „Kundenanlage“ dar, also der Elektroinstallation eines Gebäudes. Das heißt: Sie beeinflusst den gesamten Leistungsbedarf eines Hausanschlusses – und das unter Umständen erheblich. Deshalb müssen uns Ladeeinrichtungen größer als 4,6 kW gemeldet werden. Für Wallboxen und Ladesäulen ab 12 kW Anschlussleistung gilt darüber hinaus eine Anmelde- und Genehmigungspflicht. Die Stuttgart Netze führt keine Beratung zur Wahl der passenden Ladeeinrichtung durch und verkauft diese auch nicht. Wir unterstützen aber gerne beim konkreten Anfrage- und Anschlussprozess.

Bekomme ich bei der Stuttgart Netze eine Beratung, welche Ladeeinrichtung zu meinen Bedürfnissen passt?

Aufgabe der Stuttgart Netze ist der sichere Betrieb des öffentlichen Stromnetzes in Stuttgart. Eine Beratung, welche Ladeinfrastruktur für Ihre individuellen Anforderungen passend wäre, können wir leider nicht leisten. Dies kann nur ein von Ihnen beauftragter Elektroinstallateur beurteilen bzw. das Unternehmen, von dem Sie die Ladeeinrichtung erwerben möchten. Nur Ihr Elektroinstallateur kennt Ihre Hausinstallation. Bitte gehen Sie deshalb zunächst auf ihn zu, wenn Sie Fragen zur Elektromobilität haben. Wir unterstützen dann gerne beim konkreten Anfrage- und Anschlussprozess.

Ich möchte mir ein E-Auto zulegen. Wie kann ich dieses laden?

Während Pedelecs und Elektroroller aufgrund ihrer vergleichsweise kleinen Akkus problemlos in drei bis acht Stunden an handelsüblichen Steckdosen aufgeladen werden können, ist es bei Elektroautos komplexer. Für diese sind meistens „Wallboxen“ (Dt.: „Wandboxen“) oder Ladesäulen besser geeignet. Diese gibt es in unterschiedlichen Leistungsklassen. Es ist sinnvoll, die Leistung Ihrer Ladeeinrichtung an die des Fahrzeugs sowie an Ihr persönliches Nutzungsverhalten anzupassen. Hier unterstützt Sie Ihr beauftragter Elektroinstallateur oder Elektroplaner als kompetenter Experte gerne.

Generell gilt: Langsameres Laden mit niedrigerer Leistung über eine Wallbox ist der typische Anwendungsfall für zu Hause und es ist zu empfehlen, da es den Akku schont. Zudem benötigen Sie in den allermeisten Fällen dann auch keinen stärkeren Hausanschluss und sparen so Kosten. Aufladen über eine herkömmliche „Schuko“-Steckdose ist je nach Fahrzeugtyp zwar ebenfalls möglich – Ihr beratender Elektroinstallateur oder -planer sollte aber auf jeden Fall eine ältere Hausinstallation auf diese neue Belastung hin prüfen.

Ich habe vor, in meinem Haus eine Ladeeinrichtung installieren zu lassen. Was muss ich beachten?

Ladeeinrichtungen gibt es in unterschiedlichen Leistungsklassen. Wir empfehlen, die Leistung ihrer Ladeeinrichtung an die Ihres Elektroautos sowie an Ihr persönliches Nutzungsverhalten anzupassen. Zudem muss Ihr Stromhausanschluss entsprechend dimensioniert sein, um die Zusatzbelastung durch die Wallbox bzw. Ladesäule zu bewältigen.

In Stuttgart ist der Hausanschluss eines Einfamilienhauses standardmäßig mit 3x50 A (30 kW) Sicherungen abgesichert. Da die Stuttgart Netze auch weiterhin die hohe Versorgungssicherheit in Stuttgart gewährleisten will, ist die Installation einer 22 kW starken Ladeeinrichtung in der Regel immer mit einem stärkeren Stromhausanschluss verbunden. Diese Leistungserhöhung ist in den meisten Fällen durch einen Sicherungstausch, in Einzelfällen durch Verstärkung des Kabels, erledigt.

Die anfallenden Kosten sind grundsätzlich von denjenigen zu tragen, die eine Maßnahme veranlasst haben. Das betrifft zum einen die Zahlung der direkten Kosten der Maßnahme (wir nennen das die „Netzanschlusskosten“) und zum anderen die anteiligen Kosten für diejenigen Elemente im Stromnetz, die mittelbar verstärkt und eben auch finanziert werden müssen. Das ist der sogenannte „Baukostenzuschuss“. Das Ganze ist geregelt in den ergänzenden Bedingungen zur Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) sowie Kostenerstattungsregelungen.

Für die Planung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge gibt es gesetzliche Vorschriften und ein spezielles Formular „Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge“, das ab einer Anschlussleistung von 4,6 kW bei der Stuttgart Netze eingereicht werden muss. Für Wallboxen und Ladesäulen ab 12 kW Anschlussleistung gilt darüber hinaus eine Anmelde- und Genehmigungspflicht.

Zur Klärung des genauen Leistungsbedarfs nehmen Sie bitte Kontakt mit einem Elektroinstallateur oder -planer auf. Er kann Sie umfassend beraten, kennt Ihre vorhandene Hausinstallation und kann dann die konkrete Anschlussanfrage bei uns stellen.

Ich habe vor, in der Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses eine Ladeeinrichtung installieren zu lassen. Was muss ich beachten?

Bei Liegenschaften mit mehreren Eigentümern braucht es zur Installation von Ladeeinrichtungen gesetzlichen Vorgaben zufolge einen einstimmigen Beschluss der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG).

Ladeeinrichtungen gibt es in unterschiedlichen Leistungsklassen. Wir empfehlen, die Leistung ihrer Ladeeinrichtung an die Ihres Elektroautos sowie an Ihr persönliches Nutzungsverhalten anzupassen. Zudem muss Ihr Stromhausanschluss entsprechend dimensioniert sein, um die Zusatzbelastung durch die Wallbox bzw. Ladesäule zu bewältigen.

Die Absicherung von Mehrfamilienhäusern hängt vom individuellen Leistungsbedarf ab, den der Elektriker im Voraus bei uns anmeldet. Da die Stuttgart Netze auch weiterhin die hohe Versorgungssicherheit in Stuttgart gewährleisten will, ist die Installation einer 22 kW starken Ladeeinrichtung in der Regel immer mit einem stärkeren Stromhausanschluss verbunden. Diese Leistungserhöhung ist in den meisten Fällen durch einen Sicherungstausch, in Einzelfällen durch Verstärkung des Kabels, erledigt.

Die anfallenden Kosten sind grundsätzlich von denjenigen zu tragen, die eine Maßnahme veranlasst haben. Das betrifft zum einen die Zahlung der direkten Kosten der Maßnahme (wir nennen das die „Netzanschlusskosten“) und zum anderen die anteiligen Kosten für diejenigen Elemente im Stromnetz, die mittelbar verstärkt und eben auch finanziert werden müssen. Das ist der sogenannte „Baukostenzuschuss“. Das Ganze ist geregelt in den ergänzenden Bedingungen zur Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) sowie Kostenerstattungsregelungen.

Für die Planung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge gibt es gesetzliche Vorschriften und ein spezielles Formular „Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge“, das ab einer Anschlussleistung von 4,6 kW bei der Stuttgart Netze eingereicht werden muss. Für Wallboxen und Ladesäulen ab 12 kW Anschlussleistung gilt darüber hinaus eine Anmelde- und Genehmigungspflicht.

Für Gebäude mit mehreren Nutzern empfiehlt die Stuttgart Netze ein Lastmanagement zur Vermeidung oder Reduzierung von kostenintensiven Lastspitzen. Bei mehreren gleichzeitig ablaufenden Ladevorgängen wird so die Überlastung der Elektroinstallation verhindert. Zudem wird eine teure Überdimensionierung des Netzanschlusses vermieden.

Zur Klärung des genauen Leistungsbedarfs nehmen Sie bitte Kontakt mit einem Elektroinstallateur oder -planer auf. Er kann Sie hier umfassend beraten, kennt Ihre vorhandene Hausinstallation und kann dann die konkrete Anschlussanfrage bei uns stellen.

Ich habe vor, auf dem Firmengelände (Parkplatz/Tiefgarage) eine oder mehrere Ladeeinrichtungen installieren zu lassen. Was muss ich beachten?

Ladeeinrichtungen gibt es in unterschiedlichen Leistungsklassen. Wir empfehlen, die Leistung ihrer Ladeeinrichtungen an die Ihrer Elektroautos sowie an Ihr persönliches Nutzungsverhalten anzupassen. Zudem muss Ihr Stromhausanschluss entsprechend dimensioniert sein, um die Zusatzbelastung durch die Wallboxen bzw. Ladesäulen zu bewältigen.

Die Absicherung von gewerblich genutzten Gebäuden hängt vom individuellen Leistungsbedarf ab, den der Elektriker im Voraus bei uns anmeldet. Da die Stuttgart Netze auch weiterhin die hohe Versorgungssicherheit in Stuttgart gewährleisten will, ist die Installation einer 22 kW starken Ladeeinrichtung in der Regel immer mit einem stärkeren Stromhausanschluss verbunden. Diese Leistungserhöhung ist in den meisten Fällen durch einen Sicherungstausch, in Einzelfällen durch Verstärkung des Kabels, erledigt.

Die anfallenden Kosten sind grundsätzlich von denjenigen zu tragen, die eine Maßnahme veranlasst haben. Das betrifft zum einen die Zahlung der direkten Kosten der Maßnahme (wir nennen das die „Netzanschlusskosten“) und zum anderen die anteiligen Kosten für diejenigen Elemente im Stromnetz, die mittelbar verstärkt und eben auch finanziert werden müssen. Das ist der sogenannte „Baukostenzuschuss“. Das Ganze ist geregelt in den ergänzenden Bedingungen zur Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) sowie Kostenerstattungsregelungen.

Für die Planung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge gibt es gesetzliche Vorschriften und ein spezielles Formular „Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge“, das ab einer Anschlussleistung von 4,6 kW bei der Stuttgart Netze eingereicht werden muss. Für Wallboxen und Ladesäulen ab 12 kW Anschlussleistung gilt darüber hinaus eine Anmelde- und Genehmigungspflicht.

Für Gebäude mit mehreren Nutzern empfiehlt die Stuttgart Netze ein Lastmanagement zur Vermeidung oder Reduzierung von kostenintensiven Lastspitzen. Bei mehreren gleichzeitig ablaufenden Ladevorgängen wird so die Überlastung der Elektroinstallation verhindert. Zudem wird eine teure Überdimensionierung des Netzanschlusses vermieden.

Zur Klärung des genauen Leistungsbedarfs nehmen Sie bitte Kontakt mit einem Elektroinstallateur oder -planer auf. Er kann Sie hier umfassend beraten, kennt Ihre vorhandene Hausinstallation und kann dann die konkrete Anschlussanfrage bei uns stellen.

Ich möchte mir eine Ladeeinrichtung zulegen, die auch in das öffentliche Stromnetz einspeist. Was muss ich beachten?

Wenn Sie vorhaben, über Ihre Ladeeinrichtung in das Netz der öffentlichen Versorgung einzuspeisen, müssen Sie hierfür bestimmte technische Anforderungen erfüllen. Es handelt sich dabei um die VDE-AR-N 4105 „Technische Mindestanforderungen für Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz“. Ihr beauftragter Elektroinstallateur unterstützt Sie dabei.

Ich möchte gerne das verminderte Netznutzungsentgelt für Elektromobilität nutzen. Was muss ich beachten?

Die Stuttgart Netze bietet für Elektromobilität von Montag bis Sonntag 24 Stunden täglich ein vermindertes Netznutzungsentgelt an, wenn die Ladeeinrichtung über die Möglichkeit einer Steuerung verfügt (nach § 14a EnWG). Bei Netzengpassen behält sich die Stuttgart Netze vor, die Ladeeinrichtung zu steuern.

Hierfür ist ein separater Zähler mit Funkrundsteuerempfänger notwendig. Für die Montage des Funkrundsteuerempfängers ist ein separater Steuergeräteplatz in 3-Punkt-Technik nach VDE-AR-N 4101 zur Verfügung zu stellen. Ihr beauftragter Elektroinstallateur unterstützt Sie gerne dabei.

Ich oder mein Elektroinstallateur haben das Formular "Anmeldung von Ladeeinrichtungen" bei der Stuttgart Netze eingereicht. Wie geht es jetzt weiter?

Wenn Ihre Ladeeinrichtung eine Leistung von 12 kW nicht übersteigt, können Sie diese nach der Mitteilung an uns durch Ihren Elektroinstallateur einbauen lassen. Bei leistungsstärkeren Wallboxen oder Ladesäulen bitten wir Sie um zwei Wochen Geduld. Innerhalb dieser Zeit erhalten Sie und/oder Ihr Elektroinstallateur von uns eine Rückmeldung, ob die Installation der von Ihnen geplanten Ladeeinrichtung ohne einen stärkeren Hausanschluss möglich ist. Im Falle eines positiven Bescheids schicken wir Ihnen eine Anschlusszusage mit einer Gültigkeit von vier Monaten. Innerhalb dieses Zeitraums muss Ihr Elektroinstallateur die Ladeeinrichtung installieren und in Betrieb nehmen.

Das Potential des Hausanschlusses kann allerdings schon bei einer kleinen Anzahl gleichzeitig ladender Elektrofahrzeuge erschöpft sein. Es ist deshalb durchaus möglich, dass der Hausanschluss verstärkt oder ein separater Hausanschluss für das Laden von Elektrofahrzeugen installiert werden muss. Andernfalls sind Schäden an der Hausinstallation nicht auszuschließen.

Ist eine dieser Maßnahmen notwendig, erhalten Sie von uns ein Angebot. Die anfallenden Kosten sind grundsätzlich von denjenigen zu tragen, die eine Maßnahme veranlasst haben. Das betrifft zum einen die Zahlung der direkten Kosten der Maßnahme (wir nennen das die „Netzanschlusskosten“) und zum anderen die anteiligen Kosten für diejenigen Elemente im Stromnetz, die mittelbar verstärkt und eben auch finanziert werden müssen. Das ist der sogenannte „Baukostenzuschuss“. Das Ganze ist geregelt in den ergänzenden Bedingungen zur Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) sowie Kostenerstattungsregelungen. Mit der Auftragserteilung, die dem Angebot beiliegt, können Sie uns dann beauftragen, diese Arbeiten durchzuführen. Erst im Anschluss kann Ihr Installateur Ihre Ladeeinrichtung installieren und in Betrieb nehmen.

Wenn ich bei mir keine Ladeeinrichtung installieren lassen will oder kann, welche Alternativen habe ich?

Die Landeshauptstadt Stuttgart verfügt im Bundesvergleich unter den Großstädten über das dichteste Netz an öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur: 200 Ladestationen mit 362 Ladepunkten für Elektrofahrzeuge stehen zur Verfügung. Hinzu kommen 45 Stationen mit 89 Ladepunkten für E-Bikes. Die über alle Stadtbezirke verteilten Standorte wurden gemeinsam mit der Stadtverwaltung und den Bezirksbeiräten ausgewählt. Die Vorgängerunternehmen der Stuttgart Netze waren Generalplaner und für die Standortentwicklung in Stuttgart verantwortlich. Die Ladesäulen selbst wurden von der EnBW entwickelt und geliefert.

Die Ladeinfrastruktur steht allen Bürgern zur Verfügung. Auf der Homepage der EnBW können Sie sich die nächst gelegene Ladestation anzeigen lassen: https://www.enbw.com/privatkunden/energie-und-zukunft/e-mobilitaet/ladestationen/index.html.

Elektroinstallateur finden

Hier finden Sie eine Übersicht aller bei der Stuttgart Netze zugelassenen Elektroinstallateure mit Firmensitz in Stuttgart.

Unser Engagement

Durch die schrittweise Umrüstung ihres Fuhrparks auf elektrisch betriebene Fahrzeuge geht die Stuttgart Netze zukunftsorientiert voran.

Elektrisch unterwegs

Im Sommer 2016 hat die Stuttgart Netze ihren Fuhrpark um zwölf Volkswagen e-Golf3 erweitert. Die Autos verfügen über einen Akku mit 24,2 kWh Kapazität mit einer Reichweite von etwa 150 Kilometer. 2018 kamen noch einmal 13 weitere e-Golfs der nächsten Generation dazu. Ergänzt um einen VW e-Up! sind damit insgesamt 26 elektrisch betriebene Fahrzeuge für den Netzbetreiber im Einsatz.

Die mit dem charakteristischen blau-gelben Kreuz gebrandeten Fahrzeuge werden vor allem bei der Koordination und Überwachung von Baustellen eingesetzt. Durch die Benutzung der e-Golfs sammelt die Stuttgart Netze wertvolle Erfahrungen im Bereich der Elektromobilität – zum Beispiel, was die Alltagstauglichkeit oder die Auswirkungen des Ladens einer ganzen Flotte aufs Stromnetz angeht.

Weil der Ladestrom vollständig aus regenerativer Erzeugung stammt, profitiert auch das Klima unmittelbar: Bei einer geschätzten Fahrleistung von rund 10.000 Kilometern spart jedes Elektroauto jährlich etwa 1 Tonne des klimaschädlichen Gases CO2 ein.

„Um an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für die zuverlässige Stromversorgung zu sorgen, sind unsere Mitarbeiter täglich in Stuttgart unterwegs. Als Stromnetzbetreiber passt der Einsatz der 100 % elektrischen und emissionsfreien e-Golfs perfekt zu uns“, sagt Harald Hauser, technischer Geschäftsführer der Stuttgart Netze.