Einspeisemanagement

Einspeisemanagement nach § 9 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

Erzeugungsanlagen mit einer installierten elektrischen Wirkleistung von mehr als 100 kW und zusätzlich PV- Erzeugungsanlagen von mehr als 30 kW und höchstens 100 kW müssen sich zur Vermeidung von Netzüberlastungen am Einspeisemanagement des Netzbetreibers, an dessen Netz sie angeschlossen sind, beteiligen. Dies ist nach § 9 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vom 21. Juli 2014 (EEG), das zuletzt durch Artikel 4 des Gesetzes vom 22. Juli 2014 geändert wurde, geregelt. PV-Anlagen bis 30 kW können sich Wahlweise am Einspeisemanagement beteiligen oder Ihre Einspeiseleistung dauerhaft auf 70% der Erzeugungsleistung beschränken.

Die Pflicht zur Installation der Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung sowie zur Übernahme der damit verbundenen Kosten trifft den Anlagenbetreiber. Kommt der Anlagenbetreiber dieser Verpflichtung nicht nach, so verringert sich nach §25 Abs. 1 EEG die Förderung auf den Monatsmarktwert, solange er dagegen verstößt.

Im Netz der Stuttgart Netze Betrieb GmbH wird hierfür in der Regel für Anlagen bis 1 MW installierter Leistung ein Funkrundsteuerempfänger benötigt, der eine vierstufige Steuerung der Einspeiseleistung der Erzeugungsanlage vorsieht. Die Stuttgart Netze Betrieb GmbH hat auf Grundlage von § 10 Abs. 2 EEG technische Mindestanforderungen zur einheitlichen Umsetzung des Einspeisemanagements nach § 9 EEG festgelegt. Diese Regelungen stellen wir Ihnen hier als Download zur Verfügung.

 

Weitergehende Informationen zum Einspeisemanagement nach § 9 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2014 für PV- Anlagen

Bitte beachten Sie: Die auf unseren Seiten zur Verfügung gestellten Informationen zum Einspeisemanagement sind nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, stellen aber keine Rechtsverbindliche Aussage dar. Maßgeblich bzgl. der notwendigen technischen Ausstattung gemäß § 9 EEG 2014 sind

  • die gesetzlichen Vorschriften,
  • einschlägige gerichtliche Urteile,
  • ggf. die Entscheidungen der Clearingstelle zu diesem Themenkomplex, sowie
  • die technischen Mindestanforderungen des Netzbetreibers.